Prozessgasbehandlung
Ethylenoxid-Abscheidung
Höchste Effizienz bei der Umwandlung in Ethylenglycol
Unsere Anlage zur Abscheidung von Ethylenoxid bietet eine hochwirksame Lösung für die sichere und effiziente Entfernung von Ethylenoxid aus industriellen Gasströmen. Ethylenoxid, ein hochreaktiver und toxischer Stoff, wird in unserer Anlage in verdünnter Schwefelsäure absorbiert und anschließend in einem speziellen Reaktionstank zu Ethylenglycol umgesetzt. Diese Technologie gewährleistet nicht nur eine hohe Abscheideleistung, sondern auch die sichere Umwandlung des gefährlichen Gases in eine ungefährliche und stabile Verbindung.
Wie funktioniert es?
1.) Absorption in verdünnter Schwefelsäure
Das Ethylenoxid wird in der ersten Stufe der Anlage in verdünnter Schwefelsäure absorbiert. Dabei wird das Gas vollständig in der Flüssigkeit gelöst, ohne dass es zu gefährlichen Nebenreaktionen kommt.
2.) Umwandlung zu Ethylenglycol
Im speziellen Reaktionstank wird das absorbierte Ethylenoxid chemisch zu Ethylenglycol umgesetzt. Dieser Prozess ermöglicht eine hohe Umwandlungsrate und stellt sicher, dass das Ethylenoxid sicher in ein wertvolles Endprodukt überführt wird.
3.) Neutralisation des Abwassers
Das entstehende Abwasser wird in der letzten Stufe mit Natronlauge neutralisiert, um eine umweltgerechte Entsorgung zu gewährleisten.
- Einstufige oder mehrstufige Ausführung
Je nach Bedarf und Anforderungen kann die Anlageeinstufig oder mehrstufig ausgeführt werden. Bei der mehrstufigen Variante sind Abscheidegrade von über 99,99999 % möglich. - Maximale Sicherheit durch explosionsdruckfeste Bauweise
Ethylenoxid ist hochreaktiv und explosiv. Deshalb können unsere Absorptionskolonnenexplosionsdruckfestausgeführt werden, um höchste Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Hohe Abscheideleistung - Abscheidegrade über 99,99999 %
- Sichere Umwandlung von Ethylenoxid - Umwandlung zu Ethylenglycol in einem speziellen Reaktionstank
- Einstufig oder mehrstufig - flexible Ausführung je nach Bedarf
- Höchste Sicherheit - explosionsdruckfeste Bauweise für maximale Betriebssicherheit
- Umweltgerechte Entsorgung - Neutralisation des Abwassers mit Natronlauge
Effiziente Gastrocknung mit Schwefelsäure
Zur Prozessgasaufbereitung
In zahlreichen chemischen Prozessen ist eine trockene Gasphase entscheidend - sei es zur Vermeidung von Korrosion, zur Steigerung der Produktqualität oder zur Sicherstellung optimaler Reaktionsbedingungen. Unsere Gastrockner mit Schwefelsäure bieten hierfür eine leistungsstarke, wirtschaftliche und bewährte Lösung.
Wie funktioniert es?
Das zu trocknende Gas wird in einer Füllkörperkolonne oder einer Bodenkolonne im Gegenstrom zur Schwefelsäure geleitet. Diese besitzt ein hohes Wasseraufnahmevermögen und entzieht dem Gas effizient die enthaltene Feuchtigkeit. Die Füllkörper sorgen durch ihre große Oberfläche für eine intensive Stoffübertragung zwischen Gas und Flüssigkeit, wodurch ein sehr niedriger Restfeuchtegehalt im Gas erreicht wird. Die beladene Schwefelsäure kann anschließend je nach Bedarf aufbereitet oder ersetzt werden.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Hohe Trocknungsleistung - selbst bei sehr feuchtem Gas oder schwankender Gaszusammensetzung
- Einfaches und robustes Prinzip - keine beweglichen Teile, geringe Wartung
- Flexible Auslegung - für unterschiedliche Gasmengen und Restfeuchteanforderungen
- Vielseitig einsetzbar - z. B. in Schwefelsäureanlagen oder bei der Trocknung von Chlor, HCl, SO2 und anderen Gasen
Effiziente Rückgewinnung von Salzsäure aus HCl-haltigen Abgasen
Nachhaltig und wirtschaftlich
Unsere Salzsäure-Rückgewinnungsanlagen ermöglichen die effiziente Abscheidung und Wiederverwertung von HCl aus industriellen Abgasströmen. Durch ein mehrstufiges Wäscherkonzept wird das Abgas gründlich gereinigt, während die gewonnene Salzsäure als wertvolles Nebenprodukt genutzt werden kann.
Wie funktioniert es?
Der heiße, HCl-haltige Abgasstrom wird zunächst in einer Quenche mit Flüssigkeit gekühlt, um nachfolgende Anlagenteile zu schützen und optimale Absorptionsbedingungen zu schaffen. Anschließend strömt das Abgas durch mehrere Füllkörperkolonnen, in der der HCl-Gehalt schrittweise reduziert wird. Jede Stufe wird mit der ausgeschleusten Flüssigkeit der jeweils nachfolgenden Stufe gespeist:
Quenche:
Das heiße Abgas wird mit zirkulierender Salzsäure gekühlt. Dabei findet bereits eine erhebliche Absorption von HCl statt. Aus dieser Stufe wird die hochkonzentrierte Salzsäure abgezogen und zur weiteren Nutzung oder Lagerung bereitgestellt.
Kolonne 1:
Das vorgereinigte Abgas gelangt in die erste Füllkörperkolonne, wo es mit der Waschlösung aus der dritten Stufe weiter behandelt wird. Hier wird HCl weiter selektiv absorbiert.
Kolonne 2:
In der zweiten Füllkörperkolonne wird Wasser zugegeben, um verbleibende HCl-Spuren vollständig aus dem Gasstrom zu entfernen. Die dabei entstehende verdünnte Salzsäure wird in die vorherige Stufe zurückgeführt, sodass ein stufenweiser Konzentrationsaufbau erfolgt.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Effiziente Salzsäure-Rückgewinnung durch mehrstufige Absorption
- Optimale Nutzung des Waschmediums durch Rückführung zwischen den Stufen
- Integrierte Quenche für Temperaturkontrolle und erste Abscheidung
- Anpassbare Systemauslegung für verschiedene HCl-Konzentrationen
- Wirtschaftliche und ressourcenschonende Lösung durch geschlossene Kreislaufführung
Effiziente Abscheidung von Fluorwasserstoff in Schwefelsäureanlagen
In Schwefelsäureanlagen kann Fluorwasserstoff (HF) als unerwünschte Verunreinigung im Prozessgas auftreten. Unsere spezielleAbsorptionskolonne ermöglicht eine hocheffizienteAbscheidung von HF, um den störenden Fluoreintrag in die produzierte Schwefelsäure zu minimieren und Anlagenschäden zu vermeiden.
Wie funktioniert es?
1.) Gezielte HF-Absorption
Das Prozessgas wird durch eine Füllkörperkolonne geleitet, in der es mit Wasser im Gegenstrom in Kontakt kommt. Dabei wird der Fluorwasserstoff selektiv absorbiert, während das gereinigte Gas weitergeleitet wird.
2.) Effektive Fluorentfernung
Durch die gezielte Absorption wird der HF-Gehalt im Prozessgas auf ein unbedenkliches Maß reduziert, sodass nachgeschaltete Prozessstufen nicht beeinträchtigt werden. Dies verhindert Korrosion und Verunreinigungen in der Schwefelsäureproduktion.
3.) Optimale Einbindung in den Produktionsprozess
Die Anlage kann individuell auf den HF-Gehalt des Prozessgases und die spezifischen Anforderungen der Schwefelsäureproduktion abgestimmt werden. Durchsatz der Waschlösung und Kolonnengeometrie werden dabei optimal ausgelegt, um höchste Abscheideleistungen zu erzielen.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Effektive Entfernung von Fluorwasserstoff aus dem Prozessgas
- Schutz der Schwefelsäureanlage vor schädlichen Fluoreinträgen
- Individuelle Anpassung an Prozessbedingungen und HF-Belastung
- Optimale Integration in bestehende Anlagenlayouts
- Langlebige und wartungsarme Ausführung für einen zuverlässigen Betrieb
Effiziente Abscheidung von Phosphorpentoxid und Phosphorsäure-Aerosolen
Mit Hochleistungs-Filterkerze
P4O10 entsteht typischerweise bei Hochtemperaturprozessen, bei denen Schwefelverbindungen oxidieren. In feuchten Abgasen reagiert P4O10 zu Phosphorsäure-Aerosolen. Diese fein verteilten Tröpfchen sind korrosiv und stellen sowohl für Umwelt als auch für nachgeschaltete Anlagenteile ein erhebliches Risiko dar.
Unsere speziell konzipierten Abscheider mit Filterkerzen bieten eine hocheffiziente Lösung zur Entfernung dieser Aerosole aus dem Gasstrom - kompakt, zuverlässig und wartungsarm.
Wie funktioniert es?
Der aerosolhaltige Gasstrom wird durch einen Apparat mit Filterkerzen aus Glas- oder Kunststofffasern geleitet. Die physikalische Filtration erfolgt über eine Kombination aus mechanischer Barrierewirkung, Massenträgheit und Diffusion, wodurch die Aerosole auf der Filteroberfläche zurückgehalten und kontinuierlich abgeleitet werden können.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Zuverlässige Abscheidung feinster Aerosole - Abscheidegrade bis 99,99 %
- Korrosionsbeständige Ausführung - geeignet für stark aggressive Medien
- Kompakte Bauweise - ideal zur Nachrüstung oder Integration in bestehende Systeme
- Geringe Wartungskosten - durch langlebige Filterkerzen und einfache Handhabung
- Hohe Betriebssicherheit - auch bei schwankenden Prozessbedingungen
Effiziente Abscheidung von Schwefeltrioxid und Schwefelsäure-Aerosolen
Mit Hochleistungs-Filterkerze
SO₃ entsteht typischerweise bei der Herstellung und Verarbeitung von Schwefelsäure oder in anderen Hochtemperaturprozessen, bei denen Schwefelverbindungen oxidieren. In feuchten Abgasen reagiert SO3 zu Schwefelsäure-Aerosolen. Diese fein verteilten Tröpfchen sind stark korrosiv und stellen sowohl für Umwelt als auch für nachgeschaltete Anlagenteile ein erhebliches Risiko dar.
Unsere speziell konzipierten Abscheider mit Filterkerzen bieten eine hocheffiziente Lösung zur Entfernung dieser Aerosole aus dem Gasstrom - kompakt, zuverlässig und wartungsarm.
Wie funktioniert es?
Der aerosolhaltige Gasstrom wird durch einen Apparat mit Filterkerzen aus Glas- oder Kunststofffasern geleitet. Die physikalische Filtration erfolgt über eine Kombination aus mechanischer Barrierewirkung, Massenträgheit und Diffusion, wodurch die Aerosole auf der Filteroberfläche zurückgehalten und kontinuierlich abgeleitet werden können.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Zuverlässige Abscheidung feinster Aerosole - Abscheidegrade bis 99,99 %
- Korrosionsbeständige Ausführung - geeignet für stark aggressive Medien
- Kompakte Bauweise - ideal zur Nachrüstung oder Integration in bestehende Systeme
- Geringe Wartungskosten - durch langlebige Filterkerzen und einfache Handhabung
- Hohe Betriebssicherheit - auch bei schwankenden Prozessbedingungen

